Refael A``Sch Sohn des Efraim
Gestorben und begraben Montag, 3. November 1777.
Hochrechteckige Stele mit Karniesbogenabschluss und umlaufendem Rahmen. Schrift auf der Vorderseite erhaben, auf der Rückseite vertieft.
Z. 2: איש תם וישר, Hiob 1,8; 2,3.
Z. 5: Vgl. Kohelet 12,5.
Rückseite Z. 2: אש, auch wenn auf der grob behauenen Rückseite keine Abkürzungszeichen zu erkennen sind, sicher zu verstehen als א"ש, A“Sch, Abkürzung für den Namen Altschul. Dieser Familienname entstand in Prag mit seiner „Altschul“-Synagoge, verbreitete sich seit dem 16. Jahrhundert in Aschkenas und fasste auch in Ingenheim Fuß. Siehe etwa S 058 für Jehuda Löb A”Sch, Sohn des Efraim Gumprich, aus Ingenheim, und 1 064 für Pessel, Tochter des Aharon, Gattin des Gumprich Altschul, aus Ingenheim.
Z. 6: „Mit gutem Namen“, vgl. bBer 17a und mAv 4,13.
Abkürzungszeichen: Tilden, Häkchen, Punkte.
In Z. 5 f -förmige Verzierung als Zeilenfüller, in Z. 8 als Satztrenner zwischen Datum und Segenswunsch.