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Grabnummer: S 012

Gerschon Sohn des Jehuda

Gestorben und begraben Freitag, (20. Oktober 1769?).

Hochrechteckige Stele mit angedeutetem Karniesbogenabschluss und breitem Rahmen. Zwischen dem Rund des Bogen mit der Einleitungsformel und dem Schriftfeld horizontale Rahmenleiste. Über dem פ"נ mittig kleiner Kranz, seitlich je ein Rankenornament (Olivenzweige?). Schrift erhaben, auf der Rückseite vertieftes Rechteck mit eingetiefter Schrift.
Mindestens eine Zeile im Boden.
 
Z. 2: Hiob 1,8; 2,3.
Z. 4: אינגהיים (etwa: ingheim), Ingenheim.
Z. 5: בע"ט, Verschreiber, muss heißen בש"ט, „mit gutem Namen“.
Z. 6/7: Der 3. der Halbfeiertage des Laubhüttenfestes fällt in der Diaspora auf den 19. Tischri. Das Jahr 530 ist nicht ganz sicher. Bei dem als Zehner gelesenen ל lamed (30) könnte es sich auch um eine lamed-pe-kuf-Ligatur handeln, wofür der Punkt im lamed spricht. Allerdings würden für das Jahr 500 Wochen- und Monatstag nicht übereinstimmen, der 19. Tischri 500 fiel auf Mittwoch, 21. Oktober 1739. Für das vermutete Jahr 530 besteht hingegen Übereinstimmung: Freitag, 20. Oktober 1769.
 
Abkürzungszeichen: Punkte, Strich, Häkchen, Tilden.
 

Text Vorderseite (Osten):


 
1      פ"נ
        איש תם וישר
        כ' גרשון בר יהוד'
        ז"ל מק"ק אינגהיים
5      נפטר ונקבר בע"ט (!)
        ביו' ו' עש"ק ג' דח"ה
        של סוכת תק["ל?]
        ...
 
1  Hier ist begraben
    ein lauterer und aufrechter Mann,
    der geehrte Gerschon, Sohn des Jehuda,
    sein Andenken zum Segen, aus der heiligen Gemeinde Ingenheim,
5  verschieden und begraben mit gutem Namen
    am Tag 6, Rüsttag des heiligen     Schabbat, 3. der Halbfeiertage
    von Sukkot 5[30?]

 
 

Text Rückseite (Westen):


        גרשון
 
Gerschon
 

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Hier begraben:

Gerschon Sohn des Jehuda