Schimon Sohn des Mosche
Gestorben und begraben Sonntag, 16. Dezember 1787.
1 023
Hochrechteckige Stele mit Karniesbogen als oberem Abschluss. Vertieftes Schriftfeld, in Z. 3, 4 und 7 Buchstaben auf dem ausgesparten Rahmen. Schrift erhaben.
Z. 2b/3a: וישר, Verschreiber, überflüssiges vav (vgl. 1 021). Vielleicht eine Reminiszenz an Av 6,1, wo für denjenigen, der sich mit der Tora um ihrer selbst willen beschäftigt, mehrere Epitheta aufgezählt sind: צדיק וחסיד וישר ונאמן („gerecht und fromm und aufrecht und getreu“); und vgl. das Morgengebet am Schabbat (Gebet nach dem „Schma Jisrael“), wo וישר ונאמן zu einer langen Reihung von ehrenden Attributen gehören.
Z. 4/5: Ortsname zeilenübergreifend, ערלהבאך (etwa: erlebach), Erlenbach bei Dahn. Wie bei den Steinen 1 007, 1 021 und 1 030 das Schluss-kaf ohne Unterlänge, was in Ingenheimer Inschriften häufiger vorkommt.
Abkürzungszeichen: Punkte.